Tessa & Mara · Eine fiktive Liebesgeschichte
Hier bleibe
ich noch.
Der Abend wird leiser. Die Nähe bleibt.

„Du bist still geworden“, sagte Mara.
Tessa rückte näher, bis ihr Kopf an Maras Schulter lag. „Ich höre gerade gern zu.“
„Ich habe gar nichts gesagt.“
„Eben.“
Mara lachte leise. Ihr Arm lag um Tessas Schultern; mit der freien Hand suchte sie Tessas Finger. Sie verschränkten sich ganz selbstverständlich.
Auf dem Tisch standen zwei Tassen. Die Musik aus der Bar war längst verklungen. Hier raschelte nur der Stoff, als Mara sich vorbeugte und Tessa einen Kuss auf die Stirn gab.
Tessa schloss die Augen und lächelte.
„So gut?“
„Sehr.“
Mara lehnte den Kopf an ihren. Eine Weile saßen sie schweigend zusammen.
Dann streckte Tessa die Füße ein Stück weiter aufs Sofa.
„Nur damit du Bescheid weißt: Hier bleibe ich noch.“
Mara strich mit dem Daumen über ihre Hand. „Das hatte ich gehofft.“
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