Tessa Maren

Tessa & Mara · Eine fiktive Alltagsgeschichte

Der Tee
konnte warten.

Zwei Tassen. Ein Platz nebeneinander. Und ein Nachmittag ohne Eile.

KI-generierte Szene: Tessa mit silbergrauem Pixie-Bob, Fliederbluse und Anthrazitrock lehnt sich auf dem Sofa an Mara mit dunklen Locken und hellem Hosenanzug. Mara legt einen Arm um Tessa; ihre Hände liegen ineinander.
KI-generiertes Bild · Tessa und Mara sind fiktive Erzählfiguren.

„Ich wollte noch Tee machen“, sagte Mara.

Tessa rückte ein Stück zur Seite. Gerade weit genug, dass neben ihr Platz war.

„Der läuft uns nicht weg.“

„Das Wasser vielleicht.“

„Dann bleiben wenigstens die Tassen.“

Mara setzte sich. Einen Augenblick lang strich sie den hellen Blazer glatt, dann legte sie ihren Arm um Tessas Schultern. Tessa lehnte sich an sie, als wäre genau das die Fortsetzung des Satzes gewesen.

Durchs Fenster fiel das letzte helle Stück Nachmittag. Auf dem Tisch standen zwei leere Tassen. Mara betrachtete sie mit gespieltem Ernst.

„Unser Service lässt nach.“

„Ich wollte mich gerade nicht beschweren.“

Tessas Hand fand Maras. Die Finger lagen erst vorsichtig, dann ganz selbstverständlich ineinander.

„Bequem?“, fragte Mara leise.

Tessa nickte, ohne sich aufzurichten.

Eine Weile sagte keine von beiden etwas. Draußen wurde irgendwo eine Autotür geschlossen. Im Zimmer summte die Heizung.

Dann bewegte Mara sich ein wenig.

„Der Tee?“

Tessa hielt ihre Hand fest und lächelte.

„Du hast doch gerade erst Platz genommen.“

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